Merken und Machen
Die deutsche Einheit
Die deutsche Einheit war ein Geschenk.
Das bedeutet: Deutschland wurde wieder ein Land.
Nach dem Jahr 1989 hat sich viel verändert.
Im Osten wurden Städte und Straßen neu gebaut.
Die Menschen leben heute besser als früher.
Das war viel Arbeit. Das ist eine große Leistung.
Trotzdem fühlen sich viele Menschen im Osten nicht gleich.
Viele sagen: „Wir sind Deutsche zweiter Klasse.“
Der Verein Gut Gödelitz
Der Verein heißt ost-west-forum Gut Gödelitz e.V.
Der Verein wurde im Jahr 1998 gegründet. Der Verein gehört zu keiner Partei. Der Verein hat ein Ziel: Menschen aus Ost und West sollen sich besser verstehen.
Was der Verein will
Menschen aus Ost und West sollen: miteinander sprechen, sich zuhören, ihre Geschichten erzählen.
So lernen sie sich kennen. So entsteht Verständnis. So entsteht Vertrauen.
Der Verein will auch: dass Menschen Verantwortung übernehmen, dass Menschen gemeinsam etwas tun, dass Menschen Mut zeigen.
Das bedeutet: Nicht nur reden. Auch handeln.
Wichtig ist
Alle Menschen gehören zusammen.
Ost und West sollen eins sein.
Alle sollen sich gegenseitig achten und verstehen.
Unsere Arbeit schaut auf viele Dinge
auf die Geschichte, auf das Heute, auf Politik, auf Wirtschaft, auf Kultur und auf die Lebensgeschichten von Menschen. Diese Dinge sind wichtig für unser Zusammenleben.
Auf Gut Gödelitz gibt es viele Veranstaltungen.
Zum Beispiel: Vorträge, Seminare, Gespräche
Dort können Menschen miteinander reden und voneinander lernen.
So verstehen wir unsere Gesellschaft besser. So lernen wir wichtige Werte kennen.
Und wir denken gemeinsam weiter. Eine Gesellschaft kann nur zusammen wachsen, wenn alle mitmachen.
Unsere Projekte
Unsere Projekte heißen:
- Öffentliche Veranstaltungen
- Biografie-Gespräche
- Werte-Akademie
Alle Projekte leben von Menschen, die freiwillig helfen. Das nennt man ehrenamtliche Arbeit.
Die Projekte werden bezahlt durch: Mitgliedsbeiträge, Spenden und Förderungen.
Wofür wir stehen
Demokratie braucht Menschen, die merken und machen.
Das bedeutet: Wir sollen aufmerksam sein. Und wir sollen handeln.
Unsere Veranstaltungen
Es war einmal...
Auf Gut Gödelitz kann man viel über die Geschichte Deutschlands lernen. Seit 1945 ist dort viel passiert.
Die Zeit nach dem Krieg
Im Jahr 1945 war der Zweite Weltkrieg zu Ende. Danach wurde in Ostdeutschland vieles verändert.
Das geschah auch auf Gut Gödelitz:
Die Besitzer wurden vertrieben. Ihr Land wurde weggenommen. Es gab eine Bodenreform.
Später wurde aus dem Gut: ein Staatsgut und eine Klinik-Außenstelle für Menschen mit Alkoholproblemen.
Danach gehörte das Gut zu einer LPG. Das ist eine Landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaft.
Nach der Wiedervereinigung
Im Jahr 1990 wurde Deutschland wieder ein Land. Das nennt man Wiedervereinigung.
Danach wurde das Gut ein zweites Mal enteignet. Das heißt: Die Regierung nahm das Land wieder weg.
Im Jahr 1992 kaufte die Familie des früheren Besitzers das Gut zurück. Sie kam ohne Zorn zurück – und wollte helfen, Deutschland zusammenzubringen.
Beim Wiederaufbau arbeiteten Menschen aus Ost und West zusammen. Sie lernten sich kennen, verstanden sich besser und bauten Vorurteile langsam ab.
Ein Ort der Begegnung
Gut Gödelitz wurde ein Treffpunkt für Menschen aus Ost und West. Hier reden sie über das Leben in der DDR und im vereinten Deutschland. Sie sprechen über Probleme. Und sie suchen gemeinsam nach Lösungen.
Auch wenn die Menschen verschiedene Lebensgeschichten haben, kommen sie sich näher.
Die Idee des Vereins
Aus dieser Zusammenarbeit entstand eine Idee:
Gut Gödelitz sollte ein Zentrum für Ost und West werden. Der Ort ist ruhig, schön und hat viel Geschichte. Das war ideal für diesen Plan.
So wurde im Jahr 1998 der Verein ost-west-forum Gut Gödelitz e.V. gegründet.
Der Verein gehört zu keiner Partei. Er ist gemeinnützig.
Das bedeutet: Er arbeitet für die Menschen – nicht für Geld.
Unsere Förderer








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